Altenberg – Wasserroute unverDhünnt (Große Dhünntalsperre)

Es war ein heißer Tag und wir hatten uns die Wasserroute in Altenberg Odenthal rausgesucht. Sie hat Ihren Namen zurecht erhalten, da sie durch viel Mischwald verläuft und fast die ganze Zeit am Eifgenbach und an der Dhünn bis zur großen Dhünntalsperre entlang verläuft. Die Atmosphäre des Weges ist bezaubernd durch die Mischung von Wasser, Wald, Wiesen und den Panoramen.

Wir starteten am großen Parkplatz des Märchenwaldes in Altenberg. In der Woche ist der Parkplatz kostenlos, am Wochenende muss man wohl ca. 3 € bezahlen. Es gibt auch die Möglichkeit am Wanderparkplatz in Schöllerhof zu starten. Dort ist das Parken auch am Wochenende kostenlos und die Wasserroute führt direkt vorbei.

Am Ende des Parkplatzes biegt man in den Laubwald rechts ab entlang des Eifgenbaches.

Immer am Wasser entlang geht es bis zur einer kleinen Holzbrücke. Diese überqueren wir und gelangen so zu dem oben genannten Schöllerhof.

An diesem vorbei laufen die Schwarzpulver- und die Wasserroute gemeinsam durch das Helenental und es geht im Wechsel von Wald und Wiesen…

 

…immer weiter entlang der Dhünn bis zur Stau- mauer.

 

 

 

 

Von der ehemaligen Pulvermühle geht ein steiler aber kurzer Anstieg hoch bis zur Klinik und von dort wieder leicht bergab bis zum Wupperverband. Durch deren Tor gehend erkennt man die Talsperre schon in der Ferne und nach kurzer Zeit erreichen wir die Staumauer der Großen Dhünntalsperre.

 

 

 

 

 

 

Sie ist übrigens mit einem maximalen Fassungsvermögen von 81 Millionen m³ die zweitgrößte Trinkwassertalsperre Deutschlands. Heute hatte sie aber kaum Wasser und der Rohwasserentnameturm stand fast frei oberhalb der Wasseroberfläche.

 

 

Kurz vor der Staumauer lud uns eine Bank mit Tisch zu einer kleinen Stärkung ein. Eine tolle Aussicht auf den Auslauf der Talsperre lässt einem schnell klar werden, welchen Anstieg man gerade hinter sich gebracht hatte.

 

 

Über die Staumauer hinweg geht der Weg wieder leicht in den Wald hoch zum Kochshof und weiter nach Groß-Grimberg. Der Weg verläuft durch Wald und vorbei an Feldern und bei gutem Wetter hat man immer wieder einen fantastischen Blick in die Täler und sogar bis nach Köln.

 

 

Häufig kreuzen kleine Bachläufe und Siefen den Weg und die Natur überrascht einem immer wieder mit Ihren Abwechslungs-reichtum.

 

 

 

 

Kurz vor Tour Ende begleitet einem die Dhünn wieder und auf der Landstraße erblickt man inmitten von Laubwäldern den Altenberger Dom.

 

 

 

Das Abteigelände durchläuft man über eine wunderschöne Allee und gelangt so auf den Domplatz, wo wir unsere Tour im Biergarten des Altenberger Domhotels ausklingen ließen.

 

 

Fazit:

Eine wirklich schöne Tour mit viel Mischwald, Wasser und tollen Aussichten. Einige Wege gehen zwar über Asphalt, wird aber durch die schöne Landschaft sofort entschädigt.
Durch die Abwechslung zwischen Waldwegen, Pfaden, Wiesen, Feldern und Wasser sowie schöne Panoramablicke war es eine rundum gelungene Tour.

Die Tour als GPX-Track zum Download [via www.komoot.de]

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