Nümbrecht: Schlossblicke – Golddörfer-Route “G”

 

Die 3 “Schlossblick Routen” – Golddörfer-Route ca. 15 km, Haferspanien-Route ca. 10 km und die Turm-Route ca. 13 km bieten insgesamt neun Nümbrechter Panoramablicke auf das Schloss Homburg und die Landschaft des “Homburger Ländchens” und treffen alle an der Holstein’s Mühle zusammen. Daher habe ich mich auch hier für den Einstieg in die „Golddörfer-Route – G“ entschieden. Außerdem lässt sich hier auch zum Schluss der Tour sehr gut einkehren 😆

Die Tour startet am Parkplatz direkt rechts den Berg hoch Richtung Huppichterroth und führt durch Wald, vorbei an Wiesen und Feldern sowie durch viele typisch bergische Ortschaften mit alten und neuen ländlichen Baustilen. Daher geht es leider auch die meiste Zeit über Asphalt, aber dadurch bieten sich auch viele Einkehrmöglichkeiten an. 😉

An tollen Aussichten wird an dieser Tour nicht gespart. Die Schlossblicke ergeben sich somit immer wieder aus einer anderen Perspektive. Ein Fernglas wäre hier und da von Vorteil.

In Nümbrecht ist die Schlossblick Beschilderung leider zu unübersichtlich. Ich wurde zwar durch Nümbrecht geführt, stand aber plötzlich wieder am Anfang. Daher ging ich zum Kurpark zurück und habe mich ab hier entschieden, den “Panoramasteig” zu folgen, was letztlich eine gute Entscheidung war, da der “Panoramasteig” hier seinem Namen gerecht wird.

Auch treffen hier etliche andere Wanderwege zusammen, wie z.b. der Bergsicher Streifzug Nr. 21 – Der Klangpfad, die bergische Museumsstraße Straße der Arbeit und einige mehr.

„Die GPX-Datei ist dementsprechend bearbeitet und angepasst“ – also ohne Umwege 😉

Ich genieße und folge dem Panoramsteig Richtung Schloss Homburg und treffe später auch so wieder auf die “Golddörfer-Route – G“.

Im Jahre 1276 wird „die Homburg“ erstmals urkundlich erwähnt und ist heute ein modernes kulturhistorisches Museum, welches am 31.August 2014 nach einer vierjährigen Umbau- und Modernisierungsphase wiedereröffnet wurde.

Am Schloss vorbei bin ich auch noch einen kleinen Schlenker zum “Naturdenkmal – Dicke Steine” gegangen. Dabei handelt es sich um Quarzit-Härtlinge aus der Devonzeit. Ihr Alter wird auf ca. 350 Mio. Jahre datiert und wurden durch Erosionen aus dem weicheren Meergestein freigewaschen.

(Vor Ort steht auch eine Infotafel, welche die Herkunft der Steine erklärt. Habe das “Buch” mal abfotografiert und als PDF-Dicke Steine zusammengefasst)

Dieser Schlenker führt in einer Schleife wieder zurück auf den Hauptweg. Kurz darauf überquere ich die Homburger Straße und erreiche so auch wieder die Holstein’s Mühle.

Fazit:

Finde es persönlich Schade, dass es im Gros nur auf Asphaltwegen hergeht. Aber begleitend von herrlichen Fernsichten, dem Schloss Homburg, einzelner typisch bergischen Ortschaften und der Stadt Nümbrecht, sowie das Naturdenkmal “Dicke Steine” wird auf der Tour einiges geboten und so tritt der Asphalt in den Hintergrund. Aber keine Angst, auch schöne Waldwege und Pfade lassen das Wanderherz höher schlagen  😀 (siehe auch meine Tour vom 07.Sept 2014)

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