Teil 3: Atmungsaktive Funktions Regenjacke

Die Regenjacke gehört im Sommer genauso zu meinen Wanderungen wie auch im Winter. Vorteil bei einer reinen Regenjacke ist, das sie sehr dünn und somit gut im Rucksack zu verstauen ist. Funktions-, Softshell-  und Hardshell- Jacken sind einige Oberbegriffe der zur Auswahl stehenden Outdoorjacken. Eine gute Kaufberatung dazu habe ich auf Wandern&Outdoor gefunden.

Aber welche Art und FuMarmot2nktionen sollte denn die Jacke aufweisen? Sie sollte natürlich erstmal Wasserdicht sein, denn eine Tour wird schnell ungemütlich und ist zu Ende, wenn man durchnässt wird. Aber ist die Jacke denn jetzt wasserdicht oder nur wasserabweisend? Die Wasserdichtigkeit hängt von der in mm gemessenen Wassersäule ab. Eine gute Erläuterung hierzu wird von Wiebke bei Bergfreunde.de “Wasserdicht oder wasserabweisend? – also wie jetzt?” beschrieben.

Zweites wichtiges Thema ist die Atmungsaktivität. Denn es macht wenig Sinn eine wasserdichte Jacke zu tragen, in der man schwitzt und die Feuchtigkeit nicht abtransportiert werden kann. So wäre man auch ohne Regen schon nass.

Die Funktionsjacken bestehen meisten aus Herstellerspezifischen Softshellmembranen. Der Unterschied liegt dabei nicht nur in der Wasserdichtigkeit sondern auch in der Atmungsaktivität. Also wie schnell wird die Feuchtigkeit nach außen transportiert.
Eine informativer Blogbeitrag von Jascha  Nicht ganz dicht ?! – Softshell-Membranen erläutert dies meiner Meinung nach sehr anschaulich.

Desweiteren kommen noch Kriterien wie “Nicht knirschen” und  “Lüftungsschlitze” unter den Ärmeln hinzu.

Aber zum Schluss sollte auf jedenfall beachtet werden, ob Marmot im Einsatzman Rucksackträger ist und wenn ja, welche Art Rucksack es denn sein soll. Also ob Daypack, Trekking- oder Tourenrucksäcke etc. Es geht hier um den ständigen Druck und die Reibung, welche ständig auf die Jacke ausgeübt werden.

Hintergrund:
Bei Hardshell-Jacken können auch sogenannte Rucksacktauglichkeiten im Schulterbereich aufweisen. Für Tagestouren ist dies im gros bei Daypacks (bis ca. 6kg Rucksackgewicht) kein Problem, wenn man aber eine Trekkingtour unternehmen möchte, oder aber täglich mit dem Rucksack unterwegs ist, entsteht eine höhere bzw. eine Dauerbelastung und darauf sollte dringend geachtet werden. Die Membran würde stark verschleißen und so wird die Jacke an der Schulter undicht und der Spaß wäre vorbei.

Mein Daypack wiegt bei meinen Tagestouren immer +-5 kg und die Regenjacke ziehe ich auch nur im Regen an. Mit Ausnahme vom Winter.
Da ich das Zwiebelprinzip bevorzuge, halte ich mich mit Fleece- Shirt oder Jacke und Funktionsunterwäsche warm. Die Regenjacke hält dann Wind ab und die Feuchtigkeit draußen. Klappt bei mir sehr gut.

Zum Thema Zwiebelprinzip ein kleines Beratungsvideo beim Globetrotter auf 4 Seasons.tv

Nach allen bisherigen Abwägungen hatte ich mich für eine Marmot Strech Man Jacket entschieden. Die ist dünn und leicht, lässt sich somit gut verstauen, weist gute Atmungsaktivitäten auf und Marmot1hat eine Wassersäule von 20.000 mm. Dazu kommt noch die Dehnbarkeit in alle Richtungen “Stretch”, wodurch man eine super Bewegungsfreiheit erlangt. Und dabei sieht sie auch noch gut aus 😆

Da ich sie, wie oben beschrieben nur bei Regen und bisher im Winter als anziehe, werde ich mir für längere Touren aufgrund der Rucksacktauglichkeit mir noch eine Dreilagen Outdoorjacke zulegen.

Tipp zur Reinigung:

Einen guten Tipp und Links zu Pflegehinweisen von Symatex & Globetrotter habe ich von Angelica im Ihren Blogbeitrag Jacken herbstfest machen via News & Termine – Oktober 2013 | WandernBonn.de gefunden. Herzlichen Dank dafür 😀

Was habt Ihr für Erfahrungen? Welche Art Jacke benutzt Ihr so und für was?

 

 

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