Traumpfade | Rheingoldbogen

 

 

Von den Traumpfaden hatte ich den Rheingoldbogen schon länger im Visier und heute kam es endlich dazu :mrgreen:
Wir trafen uns samstags um 09:00 Uhr in Siegburg und erreichten dann zusammen so gegen 09:55 Uhr den Friedhofsparkplatz in Brey, welcher auch unser Startpunkt der Tour sein sollte.
Der Wetterbericht hat uns trockenes Wetter versprochen, sollten aber leider schon sehr schnell vom Gegenteil überzeugt werden. 😥 …

Die Wanderschuhe an, den Rucksack auf und los geht’s. Der Weg geht ein kleines Stück durch den Ort, dann aber schon links ab in den Breyer Wald stetig bergan.

Wir kreuzen auch sehr viele andere Wanderwege, wie z.B. der RheinBurgenWeg. Der Traumpfad ist sehr gut beschildert und ohne Navi oder Karte gut zu gehen.

Im Wald stoßen wir auf eisenzeitliche Hügelgräber und Relikte einer römischen Wasserleitung und gelangen vorbei an einem Sportplatz zum ersten Aussichtspunkt mit einem tollen Blick Richtung Burg Marksburg.

In der nicht mehr all zu weiten Ferne sehen wir eine sehr dunkle Regenfront auf uns zu kommen und kurz bevor wir einen neuen Waldabschnitt erreichten, fängt es auch schon an. Schnell die Regenjacke und das Cappy an und weiter. Es schüttet wie aus Eimern, sind aber im Wald ein wenig geschützt. Nur der Weg wird sehr matschig. Eine Schutzhütte suchen wir leider vergeblich.

Am ehemaligen Jesuiten-Kloster Jakobsberg vorbei – dort befindet sich heute ein modernes Hotel mit Golfplatz in stilvollen Ambiente – stoßen wir auch passend auf eine Gruppe waschechter Pilgerer…

Der Regen wird schwächer und wir erreichen den Rhein mit einer einladenden Bank und einem traumhaften Blick.

 

Es kommt sogar die Sonne raus und so genießen wir die Aussicht, die Häppchen und den Kaffee natürlich mit Genuss 🙂

Ab hier geht es nun die ganze Zeit durch die Weinberge entlang des Rheins. Die Aussichten beeindrucken hier die ganze Zeit und daher ist es uns irgendwie egal, dass sich Regen und Sonne dauernd abwechseln.

In Höhe des Ohlenberg verlassen wir den Rhein und der Weg führt uns über Wiesen und Felder mit etlichen Weitblicken. Leider bleibt uns erneuter Regen nicht erspart und so auch nicht die vielen matschigen Wege.

Kurz vor Ende der Tour durchqueren wir nochmal ein Stück Wald mit Blick auf den Rhein bevor wir dann das Auto erreichen.

 

Fazit:

Abgesehen vom Wetter ist der Rheingoldbogen eine sehr schöne und abwechslungsreiche Tour. Sie hat ein paar Steigungen, ist aber leicht zu gehen.

Thematisch würde ich die Tour dreiteilen. Der erste Teil geht viel durch Wald, der zweite Teil durch die Weinberge entlang des Rheins und zum Schluss über Wiesen und Felder.

Rucksackverpflegung würde ich empfehlen, da wir auf der Tour keine Einkehrmöglichkeit gesehen haben. Aber der mitgebrachte Kaffee, auf einer Bank oder auf einem Holzstamm sitzend, schmeckt doch auch besser als im Lokal oder? 😆

Die Tour als GPX-Track zum Download [via www.komoot.de]

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.