Wanderweg West (Heimat- und Bürgerverein Overath)

Overath ist ja meine schöne Heimat und man denkt, dass einem die Gegend bekannt sein sollte. Meistens ist diese nur vom Auto aus bekannt. Aber erst fußläufig werden die schönen Erlebnisse ermöglicht.

Der Heimat- und Bürgerverein Overath hat hier vier kleinere Touren ausgearbeitet, die einem Overath mit all seinen Weitblicken und Details erkennen lassen.

Startpunkt ist jedes mal der Bahnhof, wo man auch am Ende der Tour in der Stadtmitte oder beim Italiener Da Nino gut einkehren kann.

Heute haben wir uns die Westtour vorgenommen. Und so starteten wir gegen 10:00 Uhr am Bahnhofsvorplatz Richtung Heiligenhaus.

 

Vorbei am Bürgerhaus mit seinem Glockenspiel, welche 2007 und 2013 überarbeitet wurden und nun dreimal täglich zu hören ist. Gegenüber die St. Walburga-Kirche, erbaut zwischen 1250 und 1275.

 

 

 

 

 

Wir überqueren den neuen Kreisverkehr (Fertigstellung 2014), vorbei an den historischen Gebäuden der Stadtverwaltung und biegen links in den Burgholzweg ein.

Wir folgen dem Wegzeichen “W” des Heimat- und Bürgervereins. Es geht jetzt stetig bergauf, direkt hinter der Grundschule führt der Weg rechts ab in den den Wald, genannt “Burgholz“.

 

 

 

 

Vorbei an einem herunter-gekommenen Fußfall (hier war früher ein Prozessionsweg), geht’s  nun stetig bergan durch einen schönen Buchenwald bis unterhalb von Heiligenhaus, wo wir auch den Wald erstmal verlassen. 

Von hier hat man eine tolle Aussicht auf die Berge hinter dem Sülztal und bis ins Oberbergische.

 

 

 

 

 

 

Im Wohngebiet geht es nun links ab. Wir durchlaufen es nur kurz, bis wir wieder auf einem Feldweg gelangen. Auch hier wieder ein toller Blick Richtung Marialinden, Heckberg und ins Aggertal.

 

Nach ca. 200 Metern geht es wieder in den Wald, welcher bei diesem heißen Wetter angenehm kühl war. An einer kleinen Gabelung steht rechts ein Gedenkstein für Franz Schulte-Hordelhoff (1859 – 1932), der diesen Wald für Wattenscheider Kinder stiftete.
So ermöglichte er eine Erholung von der schmutzigen Luft aus dem damaligen schwarzen „Kohlenpott“. (Quelle: Heimat- und Bürgerverein Overath)

Der Weg geht weiter immer leicht bergab und wir folgen dem kleinen Kombach bis hin zum gleichnamigen Ortsteil, wo sich heute ein großer Bauernhof befindet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir überqueren die Siegburger Straße, gehen auf dem Rad- & Fußgängerweg kurz entlang und biegen nach ein paar Metern rechts ins “Gut Eichtal” ab. Dieses Anwesen und sein englischer 

 

 

Garten befinden sich seit 1988 im Eigentum der Stadt Overath.

 

 

(Nach mehreren Besitzerwechseln kaufte im Jahr 1900 der Kölner Kaufmann Carl Peters das Anwesen. Er besaß in Köln das Kaufhaus Peters, aus dem später Karstadt wurde. 1903 und Mitte der 1920er Jahre wurde komplett umgebaut, seitdem aber das Haupthaus nicht mehr verändert. Beim zweiten Umbau errichtete Peters einen Gartenpavillon und erweiterte den englischen Garten- Quelle Wikipedia)

Heute ist dort die Außenstelle vom Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbands Rheinland genutzt. Die Regionale 2010 hat den Ausbau des Anwesens ermöglicht und soll jetzt in Kooperation mit Schloss Eulenbroich in Rösrath, Burg Wissem in Troisdorf und der Naturschule Aggerbogen in Lohmar unter dem Stichwort „KennenLernenUmwelt“ als außerschulischer Lernort für Schulen und Jugendgruppen genutzt werden.

Wir biegen links ab, erreichen die Holzstege und überqueren die Agger auf einer der beiden neuen Fußgängerbrücken, die das Gut Eichtal von Overath schnell zu Fuß erreichen lässt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rechts oben liegt der Ortsteil Cyriax, der als Klosterhof vom Siegburger Kloster gegründet wurde. (Übrigens feiern dieses Jahr 2014 die Städte Siegburg und Overath das 950 jähriges Bestehen).

Wir gehen nun links am Sportplatz des Schulgeländes Cyriax vorbei, durchqueren die Schule und folgen die Straße bis zum Schimmbad Badino.

 

Dort geht es nun an der Agger entlang. Man kann sich hier entscheiden, den gut ausgebauten Weg oder lieber unten auf der Wiese entlang der Agger zu gehen. Kurz vor Ende des Weges verbinden sich wieder beide Wege zu einem. Dort geht es links und direkt wieder rechts über die Bahnschienen auf die Hauptstraße von Overath.

Jetzt sind es nur noch ein paar Meter und wir haben den Bahnhofsvorplatz wieder erreicht.

Zum Schluss genießen wir in der Stadtmitte noch ein kühles Getränk und schießen unsere kleine Tour erfreut ab.

Fazit:

Es ist eine kleine, aber schöne Tour, die einem die Stadt und die Natur näher bringt. Sie ist mit Bus & Bahn oder mit dem Auto z.B. über die A4 gut zu erreichen. Hinter dem Bahnhof gibt es auch einen großen Park&Ride Parkplatz mit kostenlosen Parkplätzen.
Mir hat sie gut gefallen und ich werde sie bestimmt hier und da nochmal gehen, da sie einfach für mal zwischendurch gut zu laufen und abwechslungsreich ist.

Die Tour als GPX-Track zum Download [via www.komoot.de]

 

 

 

 

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